Da beim Flirten eher mehrdeutige Signale gegeben werden, kann auch die Angst, die vor oder beim Flirten entsteht, diffus sein oder man schämt sich sogar.
Sich auf einen Flirt einzulassen bedeutet auch, einen Korb zu riskieren. Aus Angst vor der Scham die dadurch entstehen kann, werden Flirts häufig gar nicht erst begonnen. Wenn man diese Scham annehmen und zeigen kann, erweitert dies die Flirtmöglichkeiten ungemein, da dies Offenheit signalisiert.
Flirten und Begehren hängen oft eng zusammen. Damit verbunden ist zum einen die Angst vor Zurückweisung, zum anderen die Angst vor Nähe und davor, eine enge Beziehung einzugehen.
Es ist wesentlich leichter zu flirten, wenn kein Wunsch an eine Liebesbeziehung vorhanden ist. Denn damit fällt auch die Angst vor Zurückweisung weg.
Vielen Menschen fällt es schwer andere anzusprechen - auch wenn - oder grade wenn derjenige besonders interessant für ihn ist. Was denkt der andere, wenn ich mein Interesse/Begehren zeige? Wirke ich gleich aufdringlich? Schäme ich mich? Eins ist sicher: Es gibt keine größeren Aphrodisiaka als Aufmerksamkeit und Offenheit - beide sind ausgesprochen deutliche Signale, die in den meisten Fällen auch sehr positiv zur Kenntnis genommen werden.
Sofern man nicht durch seine Sozialisation mit Mut und Selbstvertrauen ausgestattet ist, sollte man daran arbeiten. Sie entstehen nicht von selbst, sondern können und sollten geübt werden, indem man immer wieder kleine Risiken eingeht.